Ein Abbau der portugiesischen Schulden wäre „vorteilhaft“ für die Wirtschaft, rät XTB

Die Bestätigung, dass die portugiesischen Schulden unter 100 % des BIP gefallen sind, kann kein schlechtes Zeichen sein. Das Potenzial einer „Ansteckung“ sei immer ein Vorteil für die Wirtschaft, rät XTB.

Die neuesten Daten der Bank von Portugal (BdP) zeigen, dass die Gesamtverschuldung der öffentlichen Hand weiter sinkt und im Dezember fast 263 Milliarden Euro erreichte. Dieser Rückgang beträgt etwa 1,8 % im Vergleich zu den Werten vom November, als die Schulden bei knapp 267,9 Milliarden Euro lagen.

„Das ist ein deutlicher Rückgang, der den Abwärtstrend der Staatsverschuldung verstärkt. Die Schuldverschreibungskomponente war am stärksten betroffen, da der Rückgang fast vier Milliarden Euro umfasste, was laut XTB fast vollständig für den Rückgang der portugiesischen Staatsverschuldung verantwortlich ist.

Diese Daten werden sich positiv auf die öffentlichen Finanzen auswirken, da sie die Zinssätze für kurzfristige Schulden aufgrund steigender Ratings internationaler Agenturen beeinflussen könnten, sagt er.

Andererseits sind diese Werte das Ergebnis der vorherrschenden aggressiven Besteuerung und der gesteigerten nationalen Produktion. Die Steuerbelastung erreichte im Jahr 2023 37,2 % des BIP von 36,4 % im Jahr 2022, was einem Anstieg von 14 % im Vergleich zu 2021 entspricht. Die portugiesische Wirtschaft wuchs im Jahr 2023 um 2,3 % und im letzten Quartal um 0,8 %. .

Somit „waren diese Faktoren für den Rückgang der Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP verantwortlich, die wieder zweistellige Werte erreichte.“ Derzeit liegt die Schuldenquote bei 98,7 %, ein Wert, der einen wichtigen Meilenstein darstellt, da er seit 2009 nicht mehr erreicht wurde. Dies ist ein Rückgang um etwa 13,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

In den kommenden Monaten „wird erwartet, dass sich das Wirtschaftswachstum in der Eurozone verlangsamt, und die portugiesische Wirtschaft bildet da keine Ausnahme. Im portugiesischen Fall wird für 2024 ein moderates Wachstum von 1 % bis 1,5 % erwartet. Diese wirtschaftliche Verlangsamung könnte den Kampf gefährden.“ gegen eine Verringerung der Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP. Einerseits könnte dieses Szenario eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs diese Kontinuität in Frage stellen, wenn sich das Rating der portugiesischen Staatsverschuldung verbessert und sich die Wirtschaft stärker verlangsamt.

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Wenn andererseits die portugiesische Wirtschaft angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen weiterhin Anzeichen von Widerstandsfähigkeit zeigt, könnten diese Kreditrückgänge das Rating der Staatsverschuldung weiter verbessern, so der Berater.

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